Am 3. Oktober 2026 fand im Zuge des landesweiten Zivilschutz-Probealarms eine bezirksweite Blackoutübung im Bezirk Gänserndorf statt. Auch die Marktgemeinde Hohenruppersdorf beteiligte sich an dieser Übung.
Nach einem morgendlichen Briefing im Gemeindeamt übersiedelte der Krisenstab der Marktgemeinde Hohenruppersdorf unter der Leitung von Bürgermeister Ing. Hermann Gindl in das Feuerwehrhaus. Dieses dient im Krisenfall als wichtige Anlaufstelle für die Bevölkerung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Übung war die Erprobung der autarken Stromversorgung des Feuerwehrhauses. Dazu wurde das Gebäude während der Übung vom öffentlichen Stromnetz getrennt und anschließend über den integrierten Generator des HLF 2 mit elektrischer Energie versorgt. So konnte unter realistischen Bedingungen getestet werden, ob die unabhängige Stromversorgung im Krisenfall funktioniert.
Natürlich hoffen wir, dass Szenarien wie großflächige Stromausfälle oder ein Blackout niemals eintreten. Umso wichtiger ist es jedoch, auf einen möglichen Ernstfall vorbereitet zu sein, Abläufe praktisch zu erproben und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu trainieren.
Denn im Krisenfall zählt vor allem eines: Gut vorbereitet zu sein.